lfvsa-header-2017-1.jpg

Der LandFrauen-Verband Sachsen-Anhalt e.V.

Mitglieder des Verbandes und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle zur Mitgliederversammlung im Oktober 2013

Der LandFrauenverband ist ein gemeinnütziger Verband, der für Gemeinschaft, Vielfalt, Stärke und Tradition steht.  Seit der Gründung 1990 engagiert sich der LandFrauenverband in Sachsen-Anhalt für Frauen im ländlichen Raum. Als Anlaufstelle für frauenspezifische Themen bieten wir allen engagierten Frauen ein besonderes Forum mit jeder Menge Abwechslung - überparteilich und konfessionell nicht gebunden. Der Verband setzt sich ein für attraktive Lebensbedingungen in Stadt und Land. Wir schaffen Angebote und geben unseren Mitgliedern die Chance zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Angefangen von Projekten im Bereich Ernährungs- und Verbraucherbildung über Brauchtumspflege bis hin zu gemeinsamen Veranstaltungen - das Miteinander steht bei uns im Vordergrund. Organisiert sind wir im deutschen LandFrauenverband (DLV). Als größtes Frauennetzwerk in Sachsen-Anhalt sind wir eine starke gesellschaftliche Kraft mit Verantwortungsbewusstsein und Vorbildwirkung im Ehrenamt.

 
 

Vorstand des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt e.V.

Vorstandsmitglieder des Verbandes (von links): Steffi Trittel, Sibylle Klug, Friederike Rohlfing, Dr. Astrid Kriege-Steffen, Katrin Dressler, Kathrin Ahlers und Geschäftsführerin Jeannine Gregoraschuk (nicht auf dem Bild Vorstandsmitglied Karin Ranscht)

Landesvorsitzende
 
„Ich bin LandFrau, weil nur gemeinsam können wir viel bewegen. Von Herzen setze ich mich für Zusammenhalt und Perspektiven auf dem Land ein – für Frauen und ihre Familien."

Seit 2014 ist Sibylle Klug Landesvorsitzende. Als Landwirtin ist sie Teil einer GbR zweier Familien in der Altmark. Frau Klug ist seit der Gründung Mitglied des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt e.V.. Sie steht Ihrer Ortsgruppe Volgfelde und auch dem Kreisverein Stendal seit Jahren vor.

1. Stellvertreterin

Steffi Trittel

Steffi Trittel aus Nordgermersleben ist die 1. Stellvertreterin des Verbandes. Die diplomierte Agraringenieurin ist Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde und Vorsitzende der Aktionsgruppe "Flechtinger Höhenzug".

2. Stellvertreterin

Friederike Rohlfing

Das Amt der 2. Stellvertreterin hat  Friederike Rohlfing aus Weißenschirmbach inne. Sie ist staatlich geprüfte Hauswirtschaftleiterin und betreibt mit ihrem Mann einen landwirtschaflichen Familienbetrieb.

Vorstandsmitglieder

Kathrin Ahlers

Kathrin Ahlers ist studierte Agraringenieurin und in der Landesverwaltung tätig. Nebenerwerblich arbeitet sie als Landwirtin.

Dr. Astrid Kriege-Steffen

Dr. Astrid Kriege-Steffen ist Diätassistentin und studierte Ernährungswissenschaftlerin. Sie ist in der Ortsgruppe Holli Holler aktiv.

Karin Ranscht

Karin Ranscht, aus dem südlichen Sachsen-Anhalt, ist seit 1991 Mitglied und war jahrelang stellvertretende Landesvorsitzende.

Katrin Drechsler

Katrin Drechsler ist eines der Gründungsmitglieder des Landesverbandes und hatte von 1990 bis 2002 dessen Vorsitz inne.

 

Das Team der Geschäftsstelle

Geschäftsführerin
 
„LandFrauen stehen für Engagement, Verantwortung, Tradition und Veränderung der Frauen im ländlichen Raum. Kraftvoll vertrete ich die Interessen unserer Mitglieder, um den Frauen in Sachsen-Anhalt durch den Verband eine starke und einflussreiche Stimme zu verleihen.“
 

Die Geschäftsstelle befindet sich in Magdeburg im Haus der Landwirtschaft. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle stehen werktags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr für Fragen und Belange des Verbandes telefonisch unter 0391 7318940 oder per Mail zur Verfügung.

Mitglieder des Verbandes und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle zur Mitgliederversammlung im Oktober 2013
Sachbearbeiterin
 

Imagefilm der LandFrauen Sachsen-Anhalt

Aufgaben des Landesverbandes

Die Interessenvertretung von Frauen im ländlichen Raum hat für uns oberste Priorität. Diese Aufgabe wird umfassend und von mehreren Ebenen angegangen: Zum einen nehmen wir Einfluss auf politische frauenbezogene Themen, indem wir z.B. in diversen Ausschüssen und Gremien mitarbeiten und Stellungnahmen verfassen. Dies geschieht vornehmlich in der Landesgeschäftsstelle.

Unsere Kreisvereine setzen sich für die Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum ein und organisieren Veranstaltungen, die auch den Erfahrungsaustausch von LandFrauen untereinander zum Ziel haben. Die Ortsvereine nehmen positiven Einfluss auf das Leben im ländlichen Raum, indem sie soziale Aspekte verstärkt in den Vordergrund stellen und auf diese Weise den Zusammenhalt untereinander stärken.

Unser Aufgabengebiet umfasst folgende Tätigkeitsfelder:

  • Interessenvertretung
  • Bildungsarbeit
  • Projektarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit sowie
  • Traditions- und Brauchtumspflege

Die Aufgaben unseres Verbandes orientieren sich an den satzungsgemäßen Zielen und umfassen:

Interessenvertretung

Wer die Interessen von LandFrauen vertritt, muss diese erst einmal kennen. Das heißt nachfragen, wo der Schuh drückt, das heißt Einzelinteressen an den Interessen aller abzuwägen, das heißt einen gemeinsamen Nenner zu finden. Und das heißt schließlich, diese Interessen in der Öffentlichkeit offen auszusprechen und einzufordern. Im Grunde genommen geht es darum, jede gesellschafts- oder kommunalpolitische Entscheidung möglichst schon im Vorfeld unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob sie den Interessen von LandFrauen entspricht.

Unser Verband ist für alle Frauen aus Sachsen-Anhalt ein Forum, um Belange aus Familie und Beruf zu erörtern und Meinungen auszutauschen. Wenn erforderlich, bündeln wir die Forderungen der Vereinsmitglieder und geben sie an die richtige Adresse weiter. Dazu stehen wir im Dialog mit Vertretern der Landes- und Kreisbehörden, der politischen Vertretungen, der berufsständischen Verbände und Institutionen sowie anderen Organisationen unserer Region.

Bildungsarbeit

Wir bieten unseren Mitgliedern ein breitgefächertes Bildungsprogramm. Selbstverständlich werden alle ehrenamtlichen Führungskräfte für die Verbandsarbeit qualifiziert. Es geht uns aber auch um die Vermittlung von Kompetenzen, die Frauen für die Bewältigung von neuen Herausforderungen in Beruf und Alltag benötigen. z. B. zur beruflichen Qualifizierung, für Einkommensalternativen und zu aktuellen Themen der Gesellschafts- und Sozialpolitik, zu Ernährungs- und Gesundheitsfragen, zu den neuen Medien und, und, und …

Öffentlichkeitsarbeit

Wir ziehen uns nicht ins Hinterzimmer zurück, sondern öffnen die Türen, für alle die an unserer Arbeit interessiert sind. Wir informieren die Öffentlichkeit über unsere Aktionen, Positionen und Meinungen.
Dazu gibt es Informationsmaterialien, Broschüren, Pressemeldungen und natürlich diese Website. Auch durch das öffentliche Auftreten unserer Mitglieder bei Veranstaltungen, auf Festen u.ä. werden unsere Ziele und Aufgaben publik gemacht.

 

Ziele unserer Verbandsarbeit

Verbesserung der Lebensverhältnisse

Wir sind ein gemeinnütziger Verband, der sich zum Ziel gesetzt hat, aktiv an der Verbesserung der Lebensverhältnisse in unserem Bundesland und besonders im ländlichen Raum mitzuwirken. Gerade für Frauen im ländlichen Raum mit seinen strukturschwachen Regionen ist es enorm wichtig zu wissen, dass sich ihrer Belange angenommen wird. Dafür stehen wir.

Eines unserer erklärten Ziele ist es, die Frauen und Familien im ländlichen Raum zu unterstützen. Im Zuge dessen spielt die Weiterbildung und Qualifizierung eine enorm wichtige Rolle. Wir bieten deshalb das ganze Jahr über eine Reihe von Lehrgängen, Seminaren und Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten, gemäß der Wünsche und Anregungen unserer Mitglieder wie Seminare zum „Vereinsrecht", zu „Gesunder Ernährung mit regionalen Produkten" oder zum „EU-Hygienepaket" an.

Mehr zu unseren Projekten »

Gewinnung neuer Mitglieder

Ein stetiges Ziel ist die Gewinnung neuer Mitglieder, welche von unseren Angeboten partizipieren und gewillt sind, sich ehrenamtlich für ihre Region einzusetzen. Die Vorstellungen über LandFrauen in den Köpfen der Gesellschaft sind veraltet und verstaubt und passen nicht zur Philosophie des Verbandes. Eine bunte Mischung aller Generationen macht die LandFrauenvereine aus. Da aber vorwiegend junge Menschen aus unserem Bundesland abwandern, haben wir in manchen Ortsvereinen Probleme junge Mitglieder zu gewinnen. Dabei können doch Jung und Alt voneinander lernen und sich im Alltag unterstützen. Aus diesem Grund hat sich der Landesverband gezielt das Thema Mitgliederwerbung auf die Fahne geschrieben.

Es ist nicht zu leugnen, dass der LandFrauenverband Sachsen-Anhalt in hohem Maße durch das Ehrenamt getragen wird - allen voran die Vorstandsmitglieder, denen unser besonderer Dank gilt. Manches Dorf wäre ohne Engagement der LandFrauengruppe um einiges an Gemeinschaftsaktivitäten ärmer.

Mehr Infos zu unseren Vereinen »

 

Wie alles begann - die Anfänge des Landesverbandes

Am 17. November 1990 fanden sich 19 Frauen in Eisleben zusammen, um stellvertretend für 38 Landesmitglieder den Landvolkfrauenverband zu gründen. Bald änderte sich der Name, aber nicht nur das, sondern auch die territoriale Ausdehnung und selbstverständlich die Mitgliederzahl.

Bezeichnend für das Werden und Entstehen des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt e.V. waren Vertreterinnen des LandFrauenverbandes Niedersachsen-Hannover, eine Delegation aus Westfalen-Lippe und der Landvolkverband Sachsen-Anhalt. Mit dessen Hilfe hatten zuvor interessierte und engagierte Neubäuerinnen und engagierte Frauen aus dem ländlichen Raum Kontakte zu den LandFrauenorganisationen der alten Bundesländer geknüpft, wo LandFrauenvereine seit vielen Jahren eine feste, gewachsene Größe sind. Erste Einladungen förderten das persönliche Kennenlernen und den dringend notwenigen Erfahrungsaustausch. So wurde das Vorhaben in Sachsen-Anhalt einen Landesverband der LandFrauen zu gründen, in Angriff genommen.

Dabei war die gestellte Aufgabe eine zwingende Notwendigkeit angesichts der Situation im Lande: Die Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum brauchten dringend eine eigene Interessenvertretung. Die Gründerinnen des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt entschieden sich damals für die Schaffung eines eigenständigen Verbandes, nicht für die Organisation der LandFrauen innerhalb des Landesbauernverbandes. Es hat sich gezeigt, dass dieser Weg der richtige war, zumal die Mitgliederstruktur einen hohen Anteil an Frauen ohne direkten Bezug zur Landwirtschaft aufweist.