„aid-Ernährungsführerschein“ – Ein fundiertes Ernährungskonzept macht Schule
5.000 Mädchen und Jungen aus Sachsen-Anhalt sind bereits auf den gesunden Geschmack gekommen



5.000 Grundschüler haben seit Projektbeginn im Sommer 2007 bereits erfolgreich den „aid-Ernährungsführerschein“ abgelegt. Das ist eine beachtliche Anzahl, meint der LandFrauenverband Sachsen-Anhalt, Projektträger und Initiator dieses landesweit in dritten Klassen durchgeführten praktischen Unterrichts.
Der Name „aid-Ernährungsführerschein“ ist derzeit in aller Munde. Seine Inhalte wurden von Wissenschaftlern nach Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erarbeitet und entstanden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen LandFrauenverband und dem aid-infodienst. Als lebendiger Unterrichtsbaustein, der in kindgerechter Weise theoretische Wissensvermittlung und praktische Übungseinheiten miteinander kombiniert, hat sich der Ernährungsführerschein mittlerweile sachsen-anhalt-weit an Grundschulen etabliert und leistet einen erheblichen Beitrag für eine aktive und moderne Ernährungserziehung in der Schule. Gleichzeitig nehmen die Schülerinnen und Schüler das Konzept so gut an, dass sich die positiven Erfahrungen auch im Familienalltag niederschlagen. Vermittelt wird der aid-Ernährungsführerschein von LandFrauen, die in einer mehrwöchigen Qualifizierungsphase fundierte Kenntnisse sowohl in fachlicher als auch methodisch-didaktischer Hinsicht erhielten und mit einer Abschlussprüfung die Eignung als externe Lehrkraft im Bereich „Gesunde Ernährung“ erwarben. Als Expertinnen für Ernährungslehre führen sie die Mädchen und Jungen anspruchsvoll und doch spielerisch an wichtige Küchentechniken, Hygieneregeln und den Aufbau und die Funktion der Ernährungspyramide heran. Im Vordergrund steht jedoch der Spaß am Selbermachen und Experimentieren und beim gemeinsamen Essen die Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Die meisten Schulen und Lehrkräfte möchten den aid-Ernährungsführerschein insgesamt gern dauerhaft als Bestandteil des Lehrplanes verwenden. Dies hängt jedoch an Fördergeldern des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Für das laufende Jahr ist die Finanzierung gesichert und interessierte Schulen können sich ab sofort gern an den LandFrauenverband Sachsen-Anhalt unter Tel: 0391 / 7318940 wenden. Wir leiten Ihre Anfrage dann gern an unsere Ernährungsexpertinnen weiter.
